Paul Schinner (1937-2026) wurde in Windischeschenbach geboren.
Nach einer Lehre als Ziseleur und dem Studium der Gold- und Silberschmiede bei Prof. Andreas Moritz an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg ging er an die Hochschule für Bildende Künste Berlin, um sich dort bei Prof. Alexander Gonda der Bildhauerei zu widmen.
Paul Schinner erhielt mehrere Preise, darunter den Oberpfälzer Kulturpreis, den Kulturpreis der Stadt Regensburg, zudem verschiedene Stipendien. In seinem Schaffen findet man Marmorund Eisenplastiken, bunte Gemälde, Landschaftszeichnungen, in Aluminium und Bronze gegossene Kleinund Großplastiken mit Titeln, die zum Nachdenken anregen: „…danach leichte Tischgespräche“ oder „Sanfter Drücker“, ebenso entstanden großformatige, abstrakte Bleistiftzeichnungen.
Nebst wild anmutenden Bleistiftzeichnungen malte Paul Schinner mit Öl- und Pastellkreiden relativ kleinformatige, poetische abstrakte Kompositionen, die freundliche Stimmungen einfangen und Ruhe ausstrahlen. Ebenso wirken die wenigen Aquarelle, die vor allem in der Leichtigkeit des Pariser Sommers entstanden waren.
Die Ausstellung ist bei Veranstaltungen im Stadttheater im Oberen Foyer jeweils eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn frei zugänglich.
Eintritt frei!
Foto © Paul Schinner