Michael Engelhardt, 1952 in Erlangen geboren, studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg bei Clemens Fischer und in der Meisterklasse von Günter Voglsamer. Er beschloss sein Studium an der Akademie der Bildenden Künste Wien, in der Meisterklasse bei Rudolf Hausner, einem Mitbegründer der Wiener Schule des Phantastischen Realismus. Studienreisen führten ihn regelmäßig nach Griechenland, des öfteren in das Himalaya-Gebiet und nach Westafrika.
Engelhardts Werke lassen sich als Poetischer Realismus bezeichnen. Durch ihre atmosphärische Dichte und ihren vielschichtigen Detailreichtum sind sie rätselhaft und ausdrucksstark zugleich. Die Landschaften und Stillleben laden dazu ein, bei sich zu verweilen und zum kosmischen Wanderer in komplexen und kontemplativen Welten zu werden. Grenzenlos scheint der Facettenreichtum an Gefühlen, Bezügen und Nuancen, aus denen diese Malerei geschöpft ist.
Mit ihrer Betonung von Räumlichkeit und Volumen beinhalten die Werke Engelhardts Stilmomente des Magischen Realismus und auch der Neuen Sachlichkeit. Dabei gibt es Übergänge zum Fantastischen, Surrealen und der Pittura metafisica.
Text: Ilse Fath-Engelhardt
Die Ausstellung ist bei Veranstaltungen im Stadttheater im Oberen Foyer jeweils eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn frei zugänglich.
Eintritt frei!
Foto © Michael Engelhardt