Kunst im Foyer

Astrid Schröder: Strömungen, Schwingungen, Notationen

Astrid Schröder zeichnet mit dem Pinsel senkrechte Linien, deren Länge von der Konsistenz der Farbe abhängt. Dies und das Prinzip der Wiederholung sind der Ausgangspunkt, von dem aus sie ihr Werk entwickelt – die „kontrollierte Handschrift“ wird zum Bildinhalt. Der Minimalismus der Linie, der Purismus der Zeilenordnung machen ihren Herzschlag in jeder Linie spürbar. Zunehmend entsteht ein optisch dreidimensionales Gefüge, wenn sie ihrer Intuition folgend beim hoch konzentrierten Arbeiten den Gewichtungen von Linien und Feldern nachspürt und ihre Handlung nutzt, Muster und Wachstumsprozesse der Natur in ihren Bildern neu in Erscheinung treten zu lassen.

Astrid Schröder wurde 1962 in Wilhelmshaven geboren und lebt in Regensburg. Von 1991 bis 1997 studierte sie an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Prof. Jürgen Reipka, dessen Meisterschülerin sie war.

Sie erhielt zahlreiche Stipendien und Preise, u. a. das Salzburg-Stipendium der Akademie der Bildenden Künste München sowie den Debütantenpreis der Bayerischen Staatsregierung, das Julius F. Neumüller- Stipendium, den Kulturförderpreis der Stadt Regensburg, Artist in Residence im Virginia Center for the Creative Arts/ USA und im Schloss Plüschow in Mecklenburg Vorpommern. Sie stellte u. a. in der Städtischen Galerie im „Leeren Beutel“, Regensburg; im Diözesanmuseum, Regensburg; im Haus der Kunst, der Galerie Walter Storms und der Galerie von Maltzahn, München; in der Großen Kunstausstellung NRW, Düsseldorf; bei der Internationalen Triennale für Originalgrafik, Grenchen / Schweiz; im Forum Konkrete Kunst, Erfurt; in der Budapest Galéria meghivja Önt / Ungarn; im Muzeul Tarii Crisurilor, Oradea / Rumänien; in Santa Maria degli Angeli, Rom; in der Augustinerkirche, Wien und in der Stadtgalerie Alte Feuerwache, Amberg aus.