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Falsche Schlange

Psycho-Thriller von Alan Ayckbourn

Nicht einen Moment der Entspannung gönnt der vielfach ausgezeichnete Autor Sir Alan Ayckbourn dem Zuschauer in diesem abgründigen Katz-und-Maus-Spiel. Die schnellen, präzisen Dialoge fesseln von der ersten Minute an, und mit seinem untrüglichen Instinkt für Timing wartet Ayckbourn mit immer neuen Wendungen auf.

Der Plot dieses packenden Thrillers ist nur auf den ersten Blick simpel: obwohl sie gerade erst einen Herzinfarkt überstanden hat, kehrt die in Australien lebende Annabel sofort zurück in ihre britische Heimat, als sie erfährt, dass ihr Vater plötzlich verstorben ist. Denn sie, die als Teenager vor den Gewaltausbrüchen des tyrannischen Patriarchen geflohen ist, und nicht ihre jüngere Schwester Miriam, die bleiben musste und ihn bis zu seinem Tod gepflegt hat, wurde von ihm als Erbin eingesetzt. Bei ihrer Ankunft trifft Annabel auf Krankenschwester Alice, die kurz vor dem Tod des Vaters von Miriam entlassen wurde – und die berichtet Ungeheuerliches: Miriam hat ihren Vater ermordet. Für ihr Stillschweigen verlangt Alice hunderttausend Pfund. Doch weder Annabel noch Miriam sind bereit, auf diese Forderung einzugehen, und so verbünden sich die ungleichen Schwestern gegen die Erpresserin. Wie gut, dass Miriam sich mit Giften schon ein wenig auskennt…

Entgegen der üblichen Krimitradition geht es in diesem Psychothriller nicht darum, eine Mörderin zu überführen, sondern darum, die titelgebende "falsche Schlange" zu entlarven – und da legt der Autor so viele falsche Fährten, dass selbst der krimigeübteste Zuschauer überrascht wird! Denn nichts ist wie es scheint in dieser zunehmend bedrohlich werdenden rabenschwarzen Mischung aus psychologisch vielschichtigem Charakterstück und nervenaufreibendem Gruselschocker!