Konstellationen

Schauspiel von Nick Payne

"Wenn wäre, wenn...?" Diese Frage hat sich sicherlich jede/r von uns schon einmal gestellt. Leider kann man nie wissen, was sich verändert hätte, wenn... Schließlich haben wir nur das eine Leben, den einen Moment. Aber als Gedankenspiel ist es schon reizvoll, wenn man alle Möglichkeiten durchspielt und die lineare Folge von Aktion und Reaktion aushebelt. Und genau das passiert auf äußerst witzige Weise in "Konstellationen".

Eine Frau trifft einen Mann. Sie werden ein Paar - oder auch nicht. Nur ein anderes Wort, ein anderer Blick kann entscheidend dafür sein, wie und ob es überhaupt weiter geht. Hier befinden wir uns in einem Multiversum, in dem sämtlich vorstellbaren Ereignis-Varianten gleichzeitig nebeneinander existieren. Und diese parallelen Wirklichkeiten werden von uns auf der Bühne nacheinander vorgeführt.

Bei einer Grill-Party begegnet der Imker Roland der Quantenphysikerin Marianne. Das ist die Ausgangssituation, von der sich etwas entwickelt (oder eben nicht). Wir erleben Roland und Marianne in einer Reihe von verschiedenen Beziehungs-Situationen - erstes Treffen, erster gemeinsamer Abend, Heiratsantrag, Seitensprunggeständnis und Trennung, nach einer Krankheitsdiagnose, zufälliges Wiedersehen - und das in allen möglichen Variationen.