Stille Nacht

Stille Nacht - Ein Lied geht um die Welt

Welches Weihnachtslied ist in über 300 Sprachen und Dialekte übersetzt, seit 2011 UNESCO-Kulturerbe und brachte im 1.Weltkrieg sogar Waffen zum Schweigen? Antwort: das Lied „Stille Nacht, heilige Nacht!“, dessen Geburtsstunde sich 2018 zum 200. Mal jährt.
In der Heiligen Nacht 1818 wurde das Weihnachtslied zum allerersten Mal von zwei Männerstimmen mit einfacher Gitarrenbegleitung in Oberndorf bei Salzburg gesungen. Die von Tenor Placido Domingo zu Recht als „Friedenslied“ bezeichnete Weise entstand nach den Napoleonischen Kriegen in einer schweren Zeit – geprägt von Armut und Orientierungslosigkeit infolge willkürlich gezogener neuer Grenzen. Umso erstaunlicher ist die Erfolgsgeschichte dieses aus der Not geborenen kleinen Weihnachtswunders!
Der unterhaltsame Abend mit viel Musik und alpenländischem Flair erzählt die Geschichte des Weihnachtsliedes: von der Textdichtung des Hilfspfarrers Joseph Mohr und der Vertonung durch den Dorfschullehrer Franz Xaver Gruber bis zu den musizierenden Menschen, die es populär machten und seinen Siegeszug um die Welt ermöglichten. Während eine Familie an einem verschneiten Winterabend in ihrer Wohnstube sitzt, musiziert und sich die Geschichte dieses „ewigen Liedes“ erzählt, erwachen historische Personen zum Leben.