Vater

Tragikomödie von Florian Zeller

Der 80-jährige André merkt, dass sich etwas verändert. Noch lebt er allein in seiner Pariser Wohnung und versucht, vor Anne, seiner älteren Tochter, den Eindruck aufrecht zu erhalten, alles sei in Ordnung. Wobei ganz offensichtlich ist, dass er allein nicht mehr zurechtkommen kann. Also organisiert sie für ihn Pflegehilfen, mit denen er sich aber ständig zerstreitet. Ein alter Mann, für den sich der Alltag mehr und mehr in ein verwirrendes Labyrinth verwandelt, auf der Spurensuche nach sich selbst. Weil seine Wahrnehmung sich immer mehr verschiebt, gerät er in eine Welt, in der seine Biografie nicht mehr gilt, weil die Welt, in der sie entstanden ist, am Verlöschen ist...
Der französische Dramatiker und preisgekrönte Romancier Florian Zeller („Die Wahrheit“ u. a.) hat mit seinem Schauspiel „Vater“ die berührende Geschichte eines alten Mannes auf die Bühne gebracht, der an Demenz leidet. Konsequent aus der Sicht des Vaters beschrieben (quasi wie mit einer subjektiven Kamera gefilmt), erlebt der Zuschauer zusammen mit André, wie es ist, in eine Welt zu geraten, in der sich ständig alles wandelt.
The Times schwärmt „fantastisch“, die französische Tageszeitung Le Figaro nennt „Vater“ „eines der besten Stücke von Florian Zeller“ und FRANCE INTER, Paris meint: „ ‚Vater‘ ist genau das richtige Stück, wenn Sie das Theater lieben, wenn Sie Emotionen lieben, wenn Sie das Lachen lieben, das sich auflöst in Tränen, und wenn Sie die Tränen lieben, die sich in Gelächter verwandeln.“

Ausgezeichnet mit dem Prix Molière 2014 als BESTES STÜCK.