Kammerorchester Sinfonietta


„Aus Böhmen kommt die Musik…“ hieß es in einem Schlager aus den 1970er Jahren. Dass man dies auch im 17. und 18. Jahrhundert so sagen konnte, beweisen viele Kompositionen böhmischer und tschechischer Musikdichter, deren Namen uns vielleicht nicht so geläufig sind, aber deren Schöpfungen nicht minder hörenswert sind. Gerade diesen, bei uns eher weniger bekannten Komponisten, ist das Programm dieses Konzertes gewidmet.

Eine „Serenata“ des in Troppau, heute Opava, geborenen Pavel Josef Vejvanovský (1633-1693) wird zu hören sein, so wie die „Hipocondrie“ des in Launiowitz, heute Louňovice pod Blaníkem, geborenen Jan Dismas Zelenka (1679-1745). Von František Xaver Brixi (1732-1771), der in Prag geboren ist, erklingt ein Konzert für Orgel und Orchester. Daneben stehen noch eine Symphonie des in Prag geborenen Josef Mysliveček (1737-1781) auf dem Programm, der im 18. Jahrhundert als der höchstbezahlte Opernkomponist Italiens galt und auch mit Wolfgang Amadeus Mozart sehr befreundet war.