Adieu und bis gleich

Boulevardkomödie von Isabelle Mergault

Gigi ist sooo verliebt, dass sie einwilligt, Barbara, die Ehefrau ihres Geliebten Jean Charles (Mark Kuhn), auf dessen Wunsch umzubringen. Damit sie beide mit Barbaras Geld ein sorgefreies Leben führen können, muss sie vor dem Mord aber unbedingt den Zugangscode vom Safe erfahren. Als sie einbricht, um den Killerauftrag auszuführen, hat Barbara – zu Gigis Überraschung – nichts dagegen umgebracht zu werden. Natürlich in dekorativer Pose für die Nachrufe in der Boulevardpresse. Wollte die berühmte Autorin doch sowieso gerade aus dem Leben scheiden, weil sie unter einer Schreibblockade leidet. Wie die Kriminalkomödie weitergeht und wie aus der Möchtegern-Killerin und Beinahe-Selbstmörderin sehr spezielle, geradezu mordsmäßige Freundinnen werden, darf hier natürlich noch nicht verraten werden…
Frech, witzig und sehr unterhaltsam ist das 2012 mit großem Erfolg in Paris uraufgeführte sprühende Komödien-Durcheinander mit den immer neuen, überraschenden Volten. Geschrieben hat es die bekannte französische Schriftstellerin (ausgezeichnet mit dem französischen Theater OSCAR, dem CÉSAR) und Schauspielerin Isabelle Mergault.

„Fazit: Adieu und bis gleich ist herrliche Unterhaltung für alle [...]“ (Stefan Keim, WDR 4, 29.12.2014)

Anja Kruse gastierte schon mehrfach in Amberg, u. a. mit „Die Palästinenserin“ von Joshua Sobol oder „Nach dem Sündenfall“ von Arthur Miller. Für letztere Inszenierung zeichnete Peter Lotschak verantwortlich, der ebenfalls in bester Erinnerung mit seinen Erfolgs-Inszenierungen von Peter Shaffers „Amadeus“, „Herr Puntila und sein Knecht Matti“ von Bertolt Brecht und zuletzt mit „Die Wahrheit“ von Florian Zeller ist.