Ziemlich beste Freunde

Komödie nach dem gleichnamigen Film von Eric Toledano & Olivier Nakache

Der Sozialhilfeempfänger Driss, gerade aus dem Gefängnis entlassen, benötigt lediglich drei gescheiterte Vorstellungsgespräche, damit man ihm Arbeitslosenhilfe bewilligt. Für den seit einem Paragliding-Unfall vom Hals abwärts querschnittsgelähmten, aber wohlhabenden Philippe, als dessen Pfleger sich Driss bewirbt, empfindet er absolut kein Mitleid. Doch genau das ist es, was Philippe will: Kein Mitleid – und so wird Driss zu seiner Überraschung vom Fleck weg engagiert. Schnell wird deutlich, wie unterschiedlich die beiden sind – dennoch ergänzen sie sich und lernen voneinander: Philippe spürt wieder so etwas wie Lebensfreude und Driss beginnt zu verstehen, was es bedeutet Verantwortung zu übernehmen: Sie werden ziemlich beste Freunde. 
Der Film, den in Deutschland rund neun, in Frankreich sogar 19,2 Millionen Kinozuschauer sahen, basiert auf der Autobiografie des aus adliger Familie stammenden ehemaligen Geschäftsführers der Champagnergesellschaft Pommery, Philippe Pozzo di Borgo. Aus dem Stoff hat der Autor Gunnar Dreßler ein ebenso witziges wie berührendes Theaterstück gemacht.

1. INTHEGA-Preis „DIE NEUBERIN“ 2015.

„Timothy Peach und Felix Frenken brillieren mit Theaterversion des französischen Erfolgsfilms“. (Kerstin Panhorst, Westfalen Blatt, 18.11.2014)