Sweeney Todd

The Demon Barber of Fleet Street

Musical-Thriller von Stephen Sondheim (Musik- und Gesangstexte) und Hugh Wheeler (Buch) | Nach einer Adaption von Christopher Bond | Regisseur der Uraufführung Harold Prince | Orchestrierung von Jonathan
Tunick | Deutsch von Karl M. Sibelius
Nicht nur im Wettkampf der Barbiere ist Sweeney Todd der Schnellste mit der Rasierklinge: Im London des 19. Jahrhunderts wird Benjamin Barker, glücklicher Ehemann und frisch gebackener Vater, aufgrund einer Intrige des mächtigen Richters Turpin angeklagt und verbannt. Nach 15 Jahren kehrt er unter dem Decknamen Sweeney Todd als Barbier zurück in seine Heimat, um sich zu rächen. Mit „Schnitt gefällig?“ geht er seinen Kunden jedoch nicht nur an die Barthaare, sondern tiefer – und rasch pflastern Leichen seinen Salon. Die eifrige Mrs. Lovett weiß Rat bei der Entsorgung: sie produziert kurzerhand die edelsten Fleischpasteten der Stadt...
In diesem Musical verschmelzen das leise Lachen der Verzweiflung und die Sehnsucht nach einem besseren Leben zu einem makaber-romantischen Ganzen. Erstmals 1846 als Groschenroman zu lesen, gewann der Stoff in der Musicalversion von Sondheim und Wheeler nach der New Yorker Premiere 1979 unglaubliche acht TONY-Awards. 2007 verfilmte Tim Burton das Musical mit Johnny Depp und Helen Bonham Carter in den Hauptrollen.
Bei Sibelius’ Neufassung sind – wie schon bei John Doyle in New York und London – die Künstler alles gleichzeitig: Schauspieler, Musiker und Sänger. Und das ganz ohne grelle Schockeffekte.